J’epoca SAKAbar – Japanisches Flair in Frankfurt Sachsenhausen

Frankfurt ist weltoffen, kreativ und kosmopolitisch. Hier fügt sich vieles ganz selbstverständlich zusammen. Inzwischen gibt es sogar die erste Sake Bar in der Stadt. Die J’epoca SAKA Bar hat sich seit Ende Juli in Frankfurts kreativem Brückenviertel angesiedelt. Wie ich finde eines der sympathischsten Viertel Frankfurts. Ich wohne nämlich selbst hier. Dort wo vorher die „Alte Liebe“ zu finden war, herrscht nun eine sehr aufgeräumte, helle und zugleich sehr gemütliche Atmosphäre.
Anfang November war ich zum ersten Mal in der J’epoca Sake Bar. Nur wenige Minuten Fussweg und trotzdem das Gefühl, eine Weltreise in eine ganz andere Kultur unternommen zu haben. Beim Eintreffen an einem Freitagabend gegen 21.00 Uhr herrschte schon beste Stimmung. Alle Tische waren belegt. Ein japanischer Herr schlief schon sichtlich zufrieden, den Kopf nach hinten in den Nacken geworfen auf einem Stuhl. Dies wurde von alles Gästen geflissentlich ignoriert. An der Bar gab es noch Plätze. Hier entwickelten sich im Laufe des Abends lustige Gespräche über Deutsches Bier, Japanischen Sake, Winter-Schneechaos in New York, Japanische Fussballspieler und das Leben in Frankfurt im Allgemeinen und Besonderen.

Ein toller Abend. Daher musste ich unbedingt darüber berichten.

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Sake, was soviel wie „Getränk der Götter“ bedeutet, ist japanisches Nationalgetränk. Die beiden Gründerinnen der J’epocha Sake Bar wollen in die Kultur des japanischen Reisweins einführen. Ich habe von Ihnen gelernt, dass es spezielle Sake-Reissorten gibt. Die Körner sind größer und werden poliert vor der Maische.

Neben Japanischem Whisky (mag ich persönlich sehr gern), einer kleinen aber feinen Weinkarte und Bier wird eine sehr umfangreiche Sake Auswahl angeboten. Ich habe bisher 5 verschiedene Sake probiert und war ziemlich überrascht, welche geschmackliche Vielfalt dieser Reiswein doch bietet. Sehr empfehlenswert für Sake-Beginner wie mich ist das Sake-Probierset. Hier kann man sich einmal einen ersten Überblick verschaffen. Ausserdem gibt es einmal im Monat eine Verkostung jeweils zu einem anderen Thema. Zuletzt: Sake und Käse.

Sake wird traditionell zum Essen getrunken und hat zwischen 15-16% Alkohol. Es ist also Vorsicht geboten.

Neben Getränken, werden auch einige kleine kalte und warme Häppchen serviert. Die scharfen Fischinnereien sind mir besonders im Gedächtnis geblieben. Eher etwas für ganz Mutige. Mit einer Schale Reis und ein paar gekochten grüne Sojabohnen kann man nichts falsch machen. Ausser natürlich die halbe Flasche Sojasauce über den Reis zu schütten. Das machen Deutsche nämlich gerne, meint Mayuko Mukaide, einer der beiden Geschäftsführerinnen.

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Besonders gelungen finde ich die Kombination aus Bar und Shop. Hier bekommt man die gleichen kleinen Porzellanbecher, in denen der Sake hier serviert wird sowie ausgesuchte Stücke japanischer Handwerkskunst. Zinn-„Papier“ zum Beispiel. Das sind biegsame, strukturierte Metallplatten auf denen man Essen servieren und entspreched in Form biegen kann.

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Diese hübsche Hahn war unter den Holzpaneelen der Vorgänger verborgen. Ich finde er passt hervorragend ins neue Ambiente.

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Die beiden Geschäftsführerinnen: Chihiro Shimamura und Mayuko Mukaide. Beide sind vor 5 bzw. 8 Jahren aus Japan nach Deutschland gekommen. Beide zunächst nach Berlin. Kennengelernt haben Sie sich dann über den Internationalen Frankfurter Stammtisch in einer Bar im Nordend. Im April 2015 beschlossen Sie sich mit der Bar und dem Shop selbständig zu machen und sind schließlich damit in Sachsenhausen angekommen.

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Jépoca SAKA bar
Japanische SAKE Bar und SAKEware Shop
Fritschengäßchen 5
60594 Frankfurt

Telefon 069 67830287
E-Mail: info@jepoca-sakabar.eu

J’epoca SAKA bar auf Facebook besuchen.

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag 12 bis 23 Uhr

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