Hallo Wien: Meine Empfehlungen für einen Kurzurlaub in Wien.

Cafe im Kunsthistorischen Museum Wien

Mitten im wunderbar goldenen Oktober bei sommerlichen Temperaturen um die 25 Grad Celsius hatte ich geschäftlich in Wien zu tun. Neben den beruflichen Verpflichtungen hatte ich das Glück noch zwei Abende für mich zu haben. Ich habe das Wiener Flair sehr genossen. Über Freunde und Instagram habe ich einige tolle Tipps bekommen – wie das Glacis Beisl über das ich HIER schon berichtet habe. Es waren allerdings so viele Empfehlungen, dass ich bei weitem nicht alles ausprobieren konnte. Wenn man allerdings bedenkt, dass ich nur einige Stunden Zeit hatte, habe ich doch relativ viel gesehen:

Cafe Diglas: Ein wunderbares Kaffeehaus hat mir meine Freundin Tina da empfohlen. Tolle Atmosphäre und eine gute Küche. Ich hatte einen Backhendlsalat und einen Damenspitz (elegantere Alternative zum Aperolspritz. Mit Weißwein, Minze, Himbeeren). Im Hof gibt es einen schönen Gastgarten. Es gibt vier Filialen innerhalb Wiens. Ich war im Diglas am Schottenstift. Das Diglas an der Wollzeile ist übrigens noch hübscher eingerichtet.

Tostmann Trachten: Direkt gegenüber vom Diglas am Schottenstift liegt das Tostmann Trachten Geschäft. Meiner Meinung nach macht Tostmann die schönsten Dirndl. Schlicht, elegant, zeitlos, tolle Qualität. Ich empfehle dringend einen Besuch. Die Modelle für Kinder sind auch traumhaft schön. Es gibt übrigens keinen Tostmann Onlineshop aber es gibt immer einige Modelle HIER.

Freyung: Was für ein schöner Platz! Mit dem Austriabrunnen direkt vor der Schottenkirche und dem Schottenstift gelegen. Zur Zeit meines Besuchs fand gerade die Brot und Kaszeit statt (noch bis 18. November immer Freitags & Samstags). Ich habe ein Gläschen Muskateller probiert. Im Schottenstift gibt es übrigens eine nette kleine Pension mit Klosterflair. Auch eine Empfehlung von Freunden: Das Benediktushaus im Schottenstift. 

Tolle Läden und z.B. das ganz bezaubernde BEAULIEU Épicerie fine & Bistrot gibt es in der Ferstelpassage zwischen Freyung und Herrengasse.

In Wien gibt es generell so viele grossartige Antiquitäten- und Einrichtungsgeschäfte wie zum Beispiel Palais Interior an der Herrengasse/ Ecke Ferstelpassage. Leider hatte ich im Handgepäck meines Rückfluges nicht wirklich viel Raum für größere Mitbringsel, sonst hätte ich mir überlegt ob ich den „Medusenkopf“ mitnehme. Er erinnert mich an die Flitterwochen in Rom und unsere ausgiebige Tour durch die Vatikanischen Museen über die ich HIER bereits berichtet habe. Eine wunderbare Alternative gibt es jedoch HIER.

Cafe Central: In direkter Nähe zur Hofburg ist das Café Central eine wahre Institution der Kaffeehauskultur. Wunderschön.

Hofburg: Hier bin ich nur vorbeigelaufen, Leider hatte ich keine Zeit mehr für das Sisi Museum und die Kaiserappartements. Allerdings habe ich die vor Jahren schon gesehen. Ebenso wie die Spanische Hofreitschule. Beim nächtlichen Anblick der Hofburg freute ich mich aber schon besonders auf meinen nächsten Wienbesuch mit Ball im Februar!

Wäscheflott: Wo gibt es denn noch so etwas?! Ich habe nicht schlecht gestaunt als ich die in Wien handgemachten Herrennachthemden von Wäscheflott im Schaufenster erblickte. Mir wären Sie doch etwas zu traditionell. Dann schon lieber einer der schönen Pyjamas die man individuell nach den eigenen Wünschen anfertigen lassen kann. Neben feiner Nachtwäsche werden auch Maßhemden angeboten. Es gibt zum Glück für alle Nicht-Wiener einen Onlineshop von Wäscheflott.

Albertina: Die Albertina hat Mittwochs und Freitags bis 21.00 Uhr geöffnet. Das war ein glücklicher Zufall und ermöglichte mir einen spontanen abendlichen Besuch bei Raffael. Die Ausstellungskataloge sind übrigens im Museums-Onlineshop der Albertina erhältlich.

Kunsthistorisches Museum: Am zweiten Abend besuchte ich das wunderschöne Kunsthistorische Museum. Leider hatte ich nur noch eine Stunde Zeit bis zum Museumsschluss. Viel zu wenig Zeit. Aber gut um einen ersten Eindruck zu bekommen. Es ist eines der schönsten Museen die ich je gesehen habe. Allein wegen des atemberaubend schönen Cafés unter der Kuppel (siehe Titelbild) lohnt sich schon ein Besuch. Man kann sich herrlich auf den bequemen Sofas in den einzelnen Sälen entspannen und die Kunst geniessen.

Ich mag die Caravaggios (oben) sehr… und diese traumhaften Flure!

Die Antikensammlung ist auch nicht „von schlechten Eltern“. hier konnte ich leider nur innerhalb von 5 Minuten durchhuschen, während schon die „Das Museum schliesst in fünf Minuten,,,“ ertönte.

Museumsshops: Am besten hat mi der Museumsshop des Kunsthistorischen Museums und der des Museumsquartiers gefallen. In letzteren gibt es auch eine ganz tolle Buchhandlung. Die tollen Servietten mit den blauen Fischen auf den Tellern habe ich übrigens bei Selection Gustavia wiederentdeckt. Es gibt noch einiges in diesem Design zum Beispiel Geschirrtücher und eine Schürze.

Bis 22.1.2018 läuft übrigens noch die Ferdinand Hodler Ausstellung im Museumsquatier. Ihn habe ich einmal vor Jahren in der Dauerausstellung der Kunsthalle Mannheim kennen und lieben gelernt. Hier habe ich darüber berichtet.

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2 Kommentare

  1. Liebe Antje, danke für diesen schönen informativen Artikel! Deine Bilder sind sagenhaft schön und ich verspüre große Lust eine Kurzreise nach Wien zu planen. Liebe Grüße Daniela classicgratefulmom.blog

    • Liebe Daniela, vielen Dank. Schön, dass es Dir gefällt! Da musst du unbedingt hin. Ich bin im Februar wieder dort und muss mir bis dahin noch ein passendes Balloutfit überlegen. Da wird es sicher bitterkalt sein. Die Preise fand ich durchweg auch sehr angenehm… wenn man die größten Touristenfallen links liegen lässt. Liebe Grüße in die Nachbarschaft, Antje

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