Crème brûlée à la lavande

Zum Kochen und Backen komme ich in letzter Zeit irgendwie kaum noch. Komisch… Dafür habe ich gerade das untrügliche Gefühl, mein ganzes Geld in Restaurants und Bars zu tragen… Essen und Trinken muss man ja schon noch.  Naja… auch die Gastronomie hat unsere Solidarität verdient. Nicht wahr?

Neulich war ich jedoch zu einer Grillparty eingeladen, bei der jeder Gast einen kleinen Beitrag leisten durfte. Mein Part war das Dessert. Also Schürze  umbinden und ab an den Herd. Ein Dessert das eigentlich jeder mag – auch mäkelige Gäste… oder Gäste auf Dauerdiät… alle – ist meiner Erfahrung nach Crème brûlée. Crème brûlée geht wirklich IMMER und lässt sich auch hervorragend einen Tag zuvor auch für viele Leute vorbereiten. Da ich Sachen gerne verfeinere und etwas raffinierter gestalte, musste mein Lavendelbusch vom Balkon herhalten. Es gab eine Lavendel Crème brûlée. Das Rezept hat die bezaubernde Aurélie Bastian vom Blog französischkochen.de HIER schon so hervorragend beschrieben, dass ich es nicht besser machen könnte.

Ihr Blog ist übrigens einer meiner liebsten Foodblogs. Von Ihr habe ich gelernt Macarons selbst zu backen! Die sind auch gleich beim ersten Versuch etwas geworden. Merci Aurélie.

Meine Version: Ich habe lediglich friche Lavendelblüten verwendet und diese nicht anfangs in der Sahne aufgekocht, sondern erst in die fertige Masse getan. Ich hatte Bedenken, dass es sonst zu „seifig“ schmecken könnte. Es war so genau richtig. Am Abend der Party habe ich dann erst den braunen Zucker darauf getan und alles vor Ort mit meinem kleinen Brenner flambiert.

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6 Kommentare

  1. Dein Post erinnert mich daran, dass mir schon seit ewigen Zeit genau so einen Brenner zulegen wollte, um die Crème brûlée auf coole und einfache Art und Weise zu flambieren … denn zu meinem großen Bedauern bringt mir niemals jemand eine Crème brûlée mit 🙂

    Alles Liebe von Rena

    http://www.dressedwithsoul.blogspot.de

  2. Das Ergebnis sieht köstlich aus! Und Aurelie ist auch schon lange eine meine Lieblings-Foodblogger. Das DIY-Kit „Macarons selbermachen“ hab ich seit Wochen in der Küche liegen, aber ich hab mich noch nicht herangetraut… Gruß, Julia

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