Ein Wochenende in Paris #2 – Hôtel Joyce

Die Wahl des richtigen Hotels ist wahrscheinlich einer der entscheidenden Faktoren für einen gelungenen Ausflug nach Paris…oder sonst wohin. Diesmal war die Hotelauswahl auch wirklich nicht gerade einfach und beschäftigte mich im Vorfeld doch für einige Tage. Ich war also sehr gespannt, was mich nun tatsächlich erwarten würde. Es hat ja schon immer etwas von einer Tombola: Entweder zieht man eine Niete oder man hat tatsächlich Glück und wird mit einem Gewinn belohnt. Diesmal habe ich eindeutig das Los mit dem Jackpot gezogen.

Wir haben in einem wundevollen privaten, Designhotel – dem Hôtel Joyce

im 9. Arrondissement gewohnt. Es liegt nur knapp 5 Minuten von der Metrostation Saint-Georges entfernt (fährt direkt zur Oper, Madeleine, Concord und zur Rue de Sevres) und befindet sich in direkter Nachbarschaft zu wunderbare kleine Restaurants, Cafés und Galerien. Man kann von dort aus sehr viel zu Fuß  erkunden (Oper, Pigalle, Montmatre). Im Hotel selbst gab es viele hübsche und witzige Details zu bestaunen: Mir hat es ja das Treppenhaus mit der dunklen Sternentapete und diesem Kristallknauf am Streppengeländer angetan …oder die Rezeption aus weiß-roten Eiffeltürmen …oder die Autositze im Frühstücksraum…oder, oder, oder…

Das beste aber: Der nette Herr am Emfang hat uns ein Double-Upgrade in das größte Zimmer des Hauses gegeben: Das Apartement (könnte man auch als Suite bezeichnen). Welch ein Glück! Das nenne ich ausgleichende Gerechtigkeit zu einem privaten Tiefschlag Ende letzter Woche. Paris-Therapie sozusagen. Hat gewirkt. Der Herr am Empfang wusste auch nicht, dass ich diesen Blog hier habe und vielleicht darüber schreiben würde. Er hat einfach sofort erkannt, dass wir das verdient hatten ; ) Wir hatten also dieses riesiges Apartement (Wohnzimmer und Schlafzimmer) im 6. Stock mit Blick über die Dächer, diese hübschen kleinen Schornsteine, die ich so liebe und haben uns riesig wohl gefühlt. Hier checke ich defínitiv wieder ein…bis ich mir irgendwann mal das Bristol leisten kann.

Einziger winziger Kritikpunkt: Das Frühstück ist noch ausbaufähig. Der Kaffee war recht dünn. Ich habe mich dann an Croissant, Nutella und Englischen Frühstückstee gehalten. Das war ganz gut. Allerdings muss man auch sagen, dass das Frühstück inklusive war. Man kann ja auch in ein nettes Café um die Ecke z.B. am Place Saint Georges gehen. Und dann vielleicht noch diese komischen Astförmigen Vasen an der Wand über dem Sofa…die können auch weg. Ansonsten wirlich ganz, ganz toll!


Hôtel Joyce
29 rue la Bruyère
75009 Paris

 

Ich liebe diese kleinen Schornsteine!

9 Kommentare

  1. Pingback: Pari shôkôgun – Das Paris-Syndrom | Green Pink Orange

  2. oh das sieht total hübsch aus! genau mein stil. wir wohnen, wenn mein mann geschäftlich in paris ist, immer im mercure plaza pont mirabeau. das ist nicht so schick. > angefixt! 😀

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