„Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst“ im Frankfurter Städel Museum

Das vergangene Wochenende stand bei mir ganz im Zeichen der Romantik…allerdings nicht gerade der Art, die man aus kitschigen Rosamunde Pilcher Verfilmungen und sonstigen Roman-Schnulzen kennt. Nein. Bei mir ging es düster, mysteriös, melancholisch schön und sehr, sehr schwarz zu

Zunächst besuchte ich am Samstagmittag die sehr gelungene Sonderausstellung „Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst“ im Frankfurter Städel Museum. Am Sonntagabend ging es dann romantisch, poetisch, todtraurig, mit Liebe, Tod, Tränen und vielen Gänsehaut Momenten in der Puccini Oper  LA BOHÈME in der Oper Frankfurt weiter. Wirklich wun-der-schön!

Für sich genommen waren beide Sachen toll. In Summe und in solch kurzem Abstand konsumiert, war es dann doch zu viel des Guten….für mich jedenfalls. Vielleicht bin ich einfach doch zu sensibel? Jedenfalls hat mir dieser Doppelpack an morbidem Charme in Kombination mit meinem eh schon angeschlagenen Zustand (Das liebe Kind schleppt jetzt den ganzen KiTa Virenpool nach Haus. Es gibt kein  Entkommen…) wirklich den Rest gegeben. Mich hat es jetzt richtig erwischt. Immerhin ist es nicht die Schwindsucht wie bei Mimi und dank besten Penicillins werde ich auch hoffentlich rasch wieder auf die Beine kommen.
Hier einige meiner Lieblinge der Städel Ausstellung:
Bild via Städel Museum, Presse: Schwarze Romantik, Ausstellungsansicht, Foto: Norbert Miguletz

Bild via Städel Museum, Presse: Caspar David Friedrich (1774–1840), Kügelgens Grab, 1821/22, Öl auf Leinwand, 41,5 × 55,5 cm, Die Lübecker Museen, Museum Behnhaus Drägerhaus, Leihgabe aus Privatbesitz

Bild via Städel Museum, Presse: Schwarze Romantik, Ausstellungsansicht, Foto: Norbert Miguletz

Bild via Städel Museum, Presse: Ernst Ferdinand Oehme (1797–1855), Prozession im Nebel, 1828, Öl auf Leinwand, 81,5 × 105,5 cm, Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Das war eines der wenigen Bilder, bei dem ich auch mal lachen musste:

Bild via Städel Museum, Presse: René Magritte (1898–1967), Inniges Gespräch, 1945, Öl auf Leinwand, 54 × 65 cm, Privatsammlung © VG Bild-Kunst, Bonn 2012

Sehr toll: Die in die Ausstellung eingebetteten Filmsequenzen.

Bild via Städel Museum, Presse: Friedrich Wilhelm Murnau (1888–1931), Faust – Eine deutsche Volkssage, Deutschland 1926, Filmstill, Stummfilm, schwarz-weiß, deutsche Zwischentitel, © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Bild via Städel Museum, Presse: James Whale (1889–1957), Frankenstein, USA 1931, Filmstill, Schwarz-weiß, Tonfilm mit deutschen Untertiteln, © Universal Studios. Alle Rechte vorbehalten.

So. Genug gegruselt!? Falls Ihr euch jetzt vor lauter Angst nicht mehr in Ausstellung traut: Ihr könnt es euch noch bis zum 20. Januar 2013 überlegen und am besten jemanden zum Händchenhalten mitnehmen. Bis dahin ist sie nämlich noch geöffnet. Also ich werde auf jeden Fall noch (mindestens) einmal hineinschaunen

2 Kommentare

  1. Whaouh I feel afraid of all these (realistic and beautiful pictures) at the same time ! I understand that you needed pelliciline ! I am joking, hope you feel better dear GPK.

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